Schnelle Infos

ADRESSE

Pearcedale Conservation Park, 550 Tyabb-Tooradin Rd, Pearcedale VIC 3912, Australia

Besuch planen

Schon gewusst?

Die Startzeiten der Nachttouren richten sich nach dem Sonnenuntergang, sodass dieselbe Tour im Laufe des Jahres zu unterschiedlichen Zeiten beginnen kann.

Die Nachttour dauert in der Regel etwa 1,5 bis 2 Stunden, während ein Besuch des „Moonlit Sanctuary“ tagsüber normalerweise etwa 2 bis 4 Stunden in Anspruch nimmt.

Die Reiseleiter verwenden Laternen und Scheinwerfer anstelle von Flutlicht – eine Vorgehensweise, die in der Studie als für nachtaktive Arten möglichst wenig störend beschrieben wird.

Lohnt sich ein Besuch im Moonlit Sanctuary Wildlife Conservation Park?

Weiche Eukalyptusblätter, Schotterwege und das plötzliche Hüpfen der Wallabys prägen die Atmosphäre hier. Anstatt die australische Tierwelt aus der Ferne zu beobachten, bewegen Sie sich durch offenes Buschland, wo Kängurus direkt neben dem Weg grasen, Vögel über Ihnen zwitschern und die Tierpfleger nur wenige Fuß entfernt mit Ihnen plaudern.

„Moonlit Sanctuary“ wurde geschaffen, um Begegnungen mit einheimischen Wildtieren so zu gestalten, dass sie sich eher wie ein Teil ihres natürlichen Lebensraums anfühlen als wie eine Show. Der Park verbindet naturgetreue Gehege mit Führungen durch die Tierpfleger und Naturschutzarbeit, sodass der Besuch mehr zu bieten hat als nur einen kurzen Fotostopp bei den Tieren.

Was den meisten Besuchern in Erinnerung bleibt, ist das Tempo dieses Ortes. Sie eilen nicht an Käfigen vorbei, sondern teilen den Raum mit Tieren, die unverkennbar australisch sind – von Koalas in Eukalyptusbäumen bis hin zu Kängurus, die im Gras auf ihr Futter warten.

Lassen Sie diesen Ausflug aus, wenn: Sie einen ausgiebigen Tag in einem Indoor-Zoo verbringen möchten oder wenn Sie an heißen oder fliegenreichen Nachmittagen in Freiluftparks Probleme haben.

Was gibt es im Moonlit Sanctuary Wildlife Conservation Park zu sehen?

Kangaroos and wallabies at Moonlit Sanctuary
1/7

Känguru- und Wallaby-Wiese

Holen Sie sich das Futter in der Nähe des Eingangs ab und beginnen Sie hier frühzeitig. Dieses offene Gehege ist der Bereich des Parks, in dem Sie am meisten hautnah mit den Tieren in Kontakt kommen können. Die frei herumlaufenden Kängurus und Wallabys sind oft ruhiger, bevor die Gruppen am Vormittag eintreffen.

Koala-Promenade

Überhöhte Stege bringen Sie auf Augenhöhe mit den Koalas in ihrem Eukalyptus-Lebensraum. Planen Sie Ihren Besuch möglichst so, dass Sie den Vortrag des Tierpflegers miterleben können; private Koala-Begegnungen finden in sehr kleinen Gruppen statt und erfordern in der Regel eine Voranmeldung.

Show-Arena

Den ganzen Tag über finden hier kurze Vorträge der Tierpfleger statt, bei denen häufig Vögel, Reptilien oder weniger bekannte einheimische Arten im Mittelpunkt stehen. Hier können Sie am besten Geschichten zum Thema Artenschutz hören und das Verhalten der Tiere beobachten, das Ihnen entgehen würde, wenn Sie einfach nur an den Gehegen vorbeigehen würden.

Lebensraum des Wombats

Die Wombats im „Moonlit“ ziehen stets zahlreiche Besucher an, doch am besten lassen sie sich während der Fütterungszeiten beobachten. Selbst vom öffentlichen Aussichtsbereich aus können Sie sich ein besseres Bild von ihrer Größe, ihrem Gang und ihren Grabgewohnheiten machen.

Dingo-Gehege

Das Dingo-Gebiet zwingt die Menschen dazu, langsamer zu fahren. Diese Tiere sind in der Regel ruhiger und wachsamer, als Besucher erwarten, weshalb sich dieser Halt ganz anders anfühlt als die Fütterungsbereiche des Parks und es sich lohnt, hier ein paar Minuten in aller Ruhe zu verweilen.

Quokka- und Kleintierbereich

Wenn Sie sich für seltenere Tierarten interessieren, sollten Sie nicht an den kleineren Gehegen vorbeieilen. Die Begegnungen mit Quokkas sind begrenzt und müssen im Voraus gebucht werden, doch auch ohne eine solche Buchung verdeutlicht dieser Bereich den Schwerpunkt des Parks auf den Artenschutz, der über die berühmten Hauptattraktionen hinausgeht.

Im Mondlicht nach Einbruch der Dunkelheit

In den kühleren Monaten verändert sich die Atmosphäre im Naturschutzgebiet nach Einbruch der Dämmerung. Der saisonale Laternenrundgang verwandelt bekannte Wege in einen ruhigeren Spaziergang durch die Natur, bei dem die Tiere nachts gefüttert werden und der sich in seinem Rhythmus deutlich vom Tagesrundgang unterscheidet.

So erkunden Sie den Moonlit Sanctuary Wildlife Conservation Park

Besuchsrhythmus

Planen Sie für einen normalen Besuch 2–3 Stunden ein, oder bis zu 4 Stunden, falls Sie eine private Tierbegegnung oder mehrere Führungen durch die Tierpfleger hinzufügen möchten. Falls Sie im Rahmen eines Tagesausflugs zu Brighton Beach, Moonlit Sanctuary & Phillip Island Penguin Parade hierherkommen, sollten Sie damit rechnen, etwa zwei Stunden im Schutzgebiet zu verbringen.

Empfohlene Route: Kommen Sie kurz vor der Öffnungszeit an und beginnen Sie Ihren Rundgang auf der Känguru- und Wallaby-Wiese. Begeben Sie sich weiter zum Koala-Steg, um einem Vortrag eines Tierpflegers zu lauschen, und erkunden Sie anschließend die Lebensräume der Wombats, Dingos, Vögel und Reptilien, bevor Sie Ihren Rundgang in der Show-Arena beenden.

Unbedingt sehenswert: Känguru-Fütterungsbereich, Koala-Begehweg sowie eine Führung durch einen Tierpfleger oder eine Tiervorführung.

Optional: Private Begegnungen mit Koalas, Wombats oder Quokkas dauern etwa 10–15 Minuten länger und sollten im Voraus gebucht werden.

Kurzer Überblick über die Geschichte von „Moonlit Sanctuary“

Der Moonlit Sanctuary Wildlife Conservation Park wurde im Jahr 2001 eröffnet und mit dem Ziel gegründet, Besuchern ein intensives Naturerlebnis zu bieten und gleichzeitig den Schutz der einheimischen Tierarten Australiens zu fördern. Das in Pearcedale, etwa eine Stunde von Melbourne entfernt, gelegene Schutzgebiet begann als kleiner Wildpark, dessen Schwerpunkt auf Bildung, Artenschutz und hautnahen Begegnungen mit australischen Tieren lag.

Im Laufe der Jahre hat sich der Bestand auf mehr als 70 einheimische Tierarten erweitert, darunter Kängurus, Koalas, Dingos, Wombats, Tasmanische Teufel sowie gefährdete Arten wie der Orangebauchpapagei. Moonlit Sanctuary arbeitet eng mit Zucht- und Wiederansiedlungsprogrammen für bedrohte Wildtiere zusammen und leistet einen aktiven Beitrag zu Forschung, Lebensraumwiederherstellung und Naturschutzinitiativen in ganz Australien.

Heute zählt er zu den führenden Wildparks in Victoria und ist bekannt für seine interaktiven Tierbegegnungen, die Vorführungen der Tierpfleger sowie seinen Beitrag zum Schutz der einzigartigen Artenvielfalt Australiens.

Wer hat das „Moonlit Sanctuary“ errichtet?

Der „Moonlit Sanctuary Wildlife Conservation Park“ wurde von Michael Johnson und seiner Familie gegründet. Johnson hatte die Vision eines Wildparks, in dem Besucher die einheimischen Tiere Australiens hautnah erleben und gleichzeitig den Artenschutz und die Bildung fördern können.

Der Aufbau des Schutzgebiets begann im Dezember 1998 auf dem Gelände eines ehemaligen Bauernhofs und Ponyclubs in Pearcedale, Victoria. Nach fast dreijähriger Bauzeit wurde es im September 2001 offiziell für die Öffentlichkeit eröffnet.

Bis heute ist Michael Johnson als Leiter des Naturschutzgebiets tätig und beaufsichtigt dort die Artenschutz-Zuchtprogramme, die Bildungsinitiativen zum Thema Wildtiere sowie die Maßnahmen zum Schutz bedrohter australischer Arten.

Häufig gestellte Fragen zum Moonlit Sanctuary Wildlife Conservation Park

Ja, vor allem, wenn Sie australische Wildtiere aus nächster Nähe erleben möchten, anstatt einen Tag in einem großen Zoo zu verbringen. Die offenen Gehege und die Erläuterungen der Tierpfleger verleihen dem Erlebnis eine persönliche Note.